Buchtipps wo einem das Licht aufgehen kann!

Buchtipps wo einem das Licht aufgehen kann!

Diesmal wieder ein Naturfotobuch zum Inspirieren lassen:

https://dpunkt.de/produkt/das-herz-der-fotografie/

Dieses Buch zu beschreiben ist nicht ganz so einfach! Ich habe hier denke ich, genau das selbe “Problem”, wie der Autor beim Schreiben desselben. Ich kann nur wiedergeben, wie es auf mich wirkt, wozu es mich gebracht hat. Doch jeder empfindet nicht gleich und bewertet die Dinge aus einer anderen Perspektive.

Wenn man ein Fotobuch erwartet, von einem genialen Fotografen, wo man sich Ideen holen kann, indem man seine abgebildeten Momentaufnahmen ansieht, dann ist dieses Buch falsch. Es geht meines Erachtens nicht mal um seine Bilder. Wer denkt, er kann den Autor kopieren oder ihm einfach über die Schultern schauen und dadurch kommt man zu neuen Erkenntnissen oder besseren Bildern, der irrt ebenfalls.

Wer sich jedoch inspirieren lassen möchte, dadurch, wie der Fotograf denkt und was ihn bewegt, der kann durchwegs, wenn er sich öffnet und bereit ist, die sicheren Pfade des bisherig gemachten zu verlassen, viel vom Autor und beseelten Fotografen lernen. 

Er zeigt einen Weg auf, wie man an die Fotografie herangehen kann, damit ein Foto lebendig wird und nicht nur eine Ablichtung des Gesehenen bleibt. Dabei lässt er keine Frage ungestellt, angefangen von Form, Bildausschnitt, Farbe oder schwarz weiß, Blickwinkel, Linien, Kontrast, bis hin zur Geschichte, die erzählt werden will, die Energie des Bildes und das Geheimnis, welches ein Bild bergen kann.

Er inspiriert, ja fordert einem richtig heraus, sich zu fragen, warum man überhaupt auf den Auslöser drückt – zu viele Bilder überfluten täglich die Netzwerke, ohne dass sich jemand überhaupt Gedanken gemacht hat, warum. 

Er beschäftigt sich mit der Motivation – steckt doch da genau das Wort drinnen, worauf er hinaus will – auf das MOTIV. Die Motivation formt das MOTIV. Wenn man das verstanden hat, oder verstehen lernen möchte, dann ist dieses Buch eine wahre Quintessenz. 

Dieses Buch ist viel mehr Lehrbuch oder wie es heute so schön heißt – Workshop Buch – als viele, die sich so nennen. Der Autor geht davon aus, dass jemand der dieses Buch liest, weiß, wie man die eigene Kamera bedient, ist sie doch nur das Werkzeug, wenn auch das notwendige Werkzeug. Darum geht es nicht um Technik, sondern um lebendiges, um den Zauber jedes einzigartigen Augenblickes, der nicht reproduzierbar ist, jedoch erspürbar und somit möglich wird, ihn festzuhalten auf lebendigen Bildern.

Geht es doch vorrangig um die Auseinandersetzung mit sich selbst, Klarheit über sein eigenes Wollen und die eigene Herangehensweise zu hinterfragen, als um das Nachahmen eines Künstlers, der die Welt durch sein Herz, seine Seele und seine Augen zeigt. 

Keine oberflächliche Berieselungslektüre, sondern eine Reise in die Tiefe der eigenen Seele und Vorstellungen und zur eigenen MOTIVation.

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